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Der Labrador

Jako Darko aus dem Burghaus

Der Ursprung der Rasse liegt in Neufundland. Hier hielten die Fischer zwei Sorten von Hunden. Einen schweren Typ mit längerem Fell und einen kleineren, leichteren Typ mit kurzem Fell, der allgemein Water Dog genannt wurde. Es wird angenommen, dass dieser Water oder aber auch St.-John's-Hund der Urahn des Labradors ist.

Ihre Aufgabe war es, Fische von der eisigen Oberfläche des Wassers zurückzuholen, die aus den Netzen gesprungen waren. Anschließend haben sie die Netze in harter Arbeit an Land gezogen. Die Fischer gingen aber auch mit ihnen zur Jagd. Daher ist der Labrador auch von kräftiger Statur. Es lässt sich zurückverfolgen, dass die Labradors aus Neufundland importiert wurden und von englischen Adelsherren auf Schiffen mitbrachten. Schnell war klar, dass Labradors eine hervorragende Apportierfähigkeit vorweisen. Wenngleich diese Hunde immer wieder verschieden genannt wurden, so tauchte der Name Labrador schon im Jahre 1873 auf. Die frühen Labradors waren schwarz. Die ersten Gelben tauchten erst 1899 auf.

Als Rasse wurde der Labrador Retriever 1903 vom Kennel Club in England anerkannt. Zunächst wurden Labradors anfangs wenig gezüchtet und schon überhaupt nicht verkauft. Die Welpen blieben immer in den Adelskreisen als Jagdbegleiter. Heute werden etwa 32.000 Labrador Retriever pro Jahr in England registriert.

Der Labrador ist ein Jagdhund, der speziell für die Arbeit nach dem Schuss auf Land oder Wasser gezüchtet worden. Daher ist sein wasserabweisendes Fell mit guter Unterwolle auch so wichtig. Der Labrador ist ein Hund, der bereit ist, mit seinem Führer gern zusammenzuarbeiten, er zeigt dabei viel "Will-to-please".

Die ganze Geschichte dieser Rasse wurde von Richard A. Walters in "Der Labrador Retriever, Seine Geschichte ... Seine Menschen ... "(Kynos Verlag) hervorragend recherchiert und dargestellt.

Rassestandard

Standard
Der Standard des Labrador Retrievers herausgegeben von englischen Kennel Club übernommen von der F.C.I.

Allgemeines Erscheinungsbild
Stark gebaut, kurz in der Lendenpartie, sehr aktiv; breiter Schädel, breiter und tiefer Brustkorb; breit und stark in Lendenpartie und Hinterhand.

Charakteristika
Gutmütig, sehr rege. Vorzügliche Nase, weiches Maul; ausgeprägte Wasserfreudigkeit. Anpassungsfähiger, hingebungsvoller Begleiter.

Wesen
Intelligent, aufmerksam und führig, mit einem starken Bedürfnis, seinem Besitzer Freude zu machen. Freundliches Wesen ohne Spur von Aggression oder unangebrachter Scheue.

Kopf und Schädel
Schädel breit mit deutlichem Stop, klare Linien ohne fleischige Backen. Fang von mittlerer Länge, kräftig, nicht spitz. Nasenschwamm breit, gut ausgebildete Nasenlöcher.

Augen
Mittelgroß, mit dem Ausdruck von Intelligenz und Gutmütigkeit; braun oder haselnussfarben.

Ohren
Nicht groß oder schwer, dicht am Kopf getragen und ziemlich weit hinten angesetzt.

Gebiss
Kiefer und Zähne kräftig mit einer perfekten, regelmäßigen und vollständigen Schere, wobei die oberen Schneidezahnreihe eng über die untere greift und die Zähne senkrecht im Kiefer stehen.

Hals
Trocken, stark, kraftvoll, in gut gelagerte Schultern übergehend.

Vorderhand
Schulterblätter lang und schräg gelagert. Vorderläufe mit kräftigen Knochen und gerade vom Ellbogen bis zum Boden, sowohl von vorn als auch von der Seite gesehen.

Körper
Brust von guter Weite und Tiefe, mit stark gewölbtem, fassförmigen Brustkorb. Gerade Oberlinie. Lendenpartie breit, kurz und kräftig.

Hinterhand
Gut entwickelt, nicht zur Rute hin abfallend. Gut gewinkelte Kniegelenke. Sprunggelenke tiefstehend, Kuhhessigkeit im höchsten Maße unerwünscht.

Pfoten
Rund, kompakt; gut gewölbte Zehen und gut entwickelte Ballen.

Rute
Kennzeichnendes Merkmal, sehr dick am Ansatz, sich allmählich zur Spitze hin verjüngend. Mittellang ohne Befederung, aber rundherum vollständig mit kurzem, dichten, dickem Fell bedeckt, was den „abgerundeten“ Eindruck ergibt, der als „Otter“-Rute bezeichnet wird.

Gangwerk/Bewegung
Frei, raumgreifend; dabei in der Vorder- und Hinterhand gerade und taktrein.

Fell
Kennzeichnendes Merkmal, kurz und dicht ohne Wellen oder Befederung, es fühlt sich ziemlich hart an; wasserdichte Unterwolle.

Farbe
Einfarbig schwarz, gelb oder leberfarbig/schokoladenbraun, gelb reicht von hellcreme bis fuchsrot. Ein kleiner weißer Brustfleck ist zulässig.

Größe
Ideale Widerristhöhe:
Rüde 56-57 cm (22- 22 ½ ins),
Hündinnen 54-56cm (21 ½ – 22 ins).

Fehler
Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten sollte als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.

Anmerkung
Rüden sollten zwei offensichtlich normale Hoden habe, die sich vollständig im Hodensack befinden.
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