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Pfotenverletzungen

  • Reinigung mit 3 %igem Wasserstoffsuperoxyd
  • Sterile Wundkompresse
  • Druckverband
  • Aderpresse

Anlegen eines Verbandes

Der Verband wird immer über das Sprunggelenk bzw. das Handgelenk des Hundes gewickelt. Er sollte der Form der Pfote im Stand gut angepasst sein. Der Hund Liegt am besten auf der Seite, so dass die verletzte Pfote oben aufliegt. Ein Helfer hält die beiden unten liegenden Beine des Hundes auf dem Boden fest, um ihn am Aufstehen zu hindern. Eine weitere Hilfsperson sollte das verletzte Bein gestreckt festhalten. Dazu muss er von hinten gegen das Ellbogengelenk, bzw. von vorne gegen das Kniegelenk drücken. Legen Sie sich alle Verbandsmaterialien fertig vorbereitet in greifbarer Nähe:

  • 4 für Vorderpfote
  • 3 für Hinterpfote Wattesreifen: 4 – 5 cm breit und ca. 15 cm. Lang
  • 1 Wattebahn: ca. 10 cm breit und 30 cm lang
  • 1 sterile Wundkompresse
  • Mind. 1 Rolle Verbandswatte
  • 1 – 2 elastische Mullbinden
  • 5 – 10 Klebestreifen, ca. 5 cm breit und 20 cm lang
  • 3 %iges Wasserstoffsuperoxyd / Wattebausch

Nach der Wundreinigung und dem sterilen Abdecken der Wunde (bei kleinen Verletzungen, die sicher nicht genäht werden müssen, kann eine Wundsalbe aufgetragen werden), wird zuerst die Polsterung zwischen den Zehen vorgenommen. Halten Sie sich das Ende der Schmalen Wattestreifen auf der Oberseite der Pfote mit dem Daumen fest.

Führen Sie dann die Wattestreifen von vorne nach hinten, jeweils zwischen den Zehen, bis auf die Rückseite der Pfote durch, so Sie wieder mit der anderen Hand ergreifen und festhalten können. Ein Wattestreifen muss an der Vorderpfote auch rings um die Pfote gelegt werden, damit die Daumenkralle unterpolstert wird. Die ca. 30 cm lange Wattebahn wird nun von der Vorderseite der Pfote, um diese herum auf die Hinterseite gelegt und festgehalten. Dann wird die gerollte Verbandwatte um die Pfote herum bis über das Hand- bzw. Sprunggelenk gewickelt (nicht zu fest anziehen). Anschließend wird in derselben Richtung, in der auch die Watte gewickelt wurde nun die Mullbinde gewickelt (sonst lockern sich die darunterliegenden Wattebahnen wieder).

Die Mullbinde sollte so gewickelt werden, dass der Verband durch sie seine Form bekommt (den Konturen der Pfote genau angepasst). Mit den Klebestreifen muss die Lauffläche des Verbandes abgeklebt erden. Um den oberen Rand des Verbandes wird ebenfalls ein Klebestreifen ringförmig angelegt.