Obedience

Achtung alter Stand, wird derzeit von uns überarbeitet.

Die neue Prüfungsordnung findet ihr hier:
http://fci.be/medias/UTI-REG-IGP-de-10244.pdf

Kurzübersicht der Seite

Historie Voraussetzung Allgemeines Ausbildung Nationale Prüfungsordnungen Internationale Prüfungsordnungen Obedience-Links

Obedience ist eine Sportart, bei der es auf exakte und schnelle Ausführung ankommt. Sie ist die Hohe Kunst der "Unterordnung".

Historie:
Der Ursprung der Sportart lag in Großbritannien; zunächst als Bestandteil von "working trials" (Vielseitigkeitsprüfung). Später gab es dann die Möglichkeit, sich in reinen Obedinenceklassen einzuschreiben. Als Start kann man jedoch das Jahr 1951 werten, denn dort wurde auf einer Cruft (Hundeschau) ein größeres Publikum erreicht.

In Deutschland wurde die erste Prüfungsordnung am 1.7.2002 veröffentlicht.


Voraussetzung

Voraussetzung zur Teilnahme an einer Obedience-Prüfung ist das erfolgreiche Bestehen der Begleithundeprüfung (BHP VT).


Allgemeines

Durch die Prüfung führt ein Ringsteward. Es gibt kein festes Schema; der Ringsteward gibt die Anweisungen an, die das Team ausführen muss.


In Deutschland werden die Obedience-Prüfungen in vier Leistungsstufen eingeteilt:
- Beginner-Klasse
- Klasse 1
- Klasse 2
- Klasse 3


Ausbildungskomplexe

Mit der Zeit werden wir das ein oder andere Trainingsthema als Anregung nachfolgend hinterlegen.



Hierbei führt der Hund mit Distanz zum Hundführer Übungen auf Kommando aus. Der Hund darf sich mit den Hinterbeinen dabei nicht von der Stelle bewegen.

Grundsätzlich beginnt man in der Grundstellung, gibt das Kommando "Platz" nach Anweisung und entfernt sich vom Hund. Die Abstandslänge, Welchselarten und -zeiten hängen von der jeweiligen Prüfungsklasse ab und werden erst nach Anweisung ausgeführt.

Am Anfang des Trainings führen wir jeweils nur eine Kombination aus. Später beginnen wir mit den ersten Kombinationen (siehe Youtube-Beispiel: Sitz-Steh-Sitz). Die Belohnung erfolgt bei unseren Hunden immer nach hinten, so dass sie kein Bestreben haben, nach vorne zu laufen.


Kombinationen

Sitz - Steh
Steh - Sitz
Sitz - Platz
Platz - Sitz
Platz - Steh
Steh - Platz

Beispiel Distanzkontrolle - Sitz-Steh-Sitz



Die Box besteht aus einem Quadrat mit 3 x 3 m. Sie ist markiert mit einem Band auf dem Boden und Pylonen an den Ecken. Mit der Box werden verschiedene Übungen - je nach Klasse - ausgeführt: Bei der Übung 'Kommen auf Befehl' (Klasse Beginner und 1), wird der Hund in der Mitte abgelegt, der Hundeführer entfernt sich von seinem Hund und ruft diesen dann zu sich. Selbstverständlich (wie immer) alles auf Anweisung. Bei der Übung 'Zurücksenden auf den Platz' (Klasse Beginner, 1, 2) wird der Hund aus der Grundstellung heraus in die Mitte der Box gesendet. Dort muss sich der Hund auf Befehl in die Position Platz begeben.
Klasse 3 Beschreibungen: bitte dem Link folgen.


Anfänger-Übungen: Box



Erste Schritte an der Hürde


Weitere Schritte an der Hürde



Prüfungsordnungen

Die Beginner-Klasse, Klasse 1 und Klasse 2 werden z. Z. in der VDH-Obendience-Prüfungsordnung geregelt. Die Klasse 3 unterliegt dem FCI-Reglement. Europa- und Weltmeisterschaften werden in dieser Klasse durchgeführt.

Ab dem 1.1.2012 ändert sich die Prüfungsordnung. Hier der Link: http://fci.be/circulaires/59-2011-annex.pdf

Da die VDH Mitglieder neben der Klasse 1 und 2 der nationalen VDH PO Obedience (01.01.2007) auch Veranstaltungen nach den FCI Klassen durchführen kann, haben wir beide Ordnungen abgebildet.

Zur Aktivierung der Baumstruktur einfach auf das + clicken.


Nationale Prüfungsordnungen

In der Baumstruktur findet ihr die nationale (alte) Prüfungsordnung der Klassen: Beginner, 1, 2

Beginner

Nachfolgend haben wir einige Informationen für den Beginner zur Verfügung gestellt, sowohl zum Aufbau des Trainings als auch z. B. Bewertungsschematas.

In der Beginnerklasse wird besonders viel Wert auf die Wesenssicherheit des Hundes geachtet. Deswegen gibt es auch Pflichtfächer, hier müssen Punkte erreicht werden, sonst ist man durchgefallen.

Voraussetzung zum Teilnahme an Obedience-Prüfungen ist eine bestandene VDH-Begleithundeprüfung. Hund und Hundeführer müssen eine gültige Mitgliedschaft in einem VDH-Verein vorweisen können.

Bestanden wird die Beginner-Klasse ab 192 Punkten.
Ab 256 Punkte darf in Obedience 1 gestartet werden.

Bitte berücksichtigt, dass wir hier unser Training darstellen, welches keinesfalls allgemeingültig ist und für jeden Hund so funktioniert. Wir können euch hierzu einfach nur empfehlen, einen guten Obedience-Ausbilder zu suchen, der euch Tipps und Hilfen gibt.

So, nun wünschen wir euch viel Spass bei Lesen und trainieren.

1 Verhalten gegenüber anderen Hunden

Aus der Prüfungsordnung:
Kommandos: Anzahl 1 Beispiel: „Fuß“
Koeffizient: 4
Maximale Punktzahl: 40

Ausführung:
Die Teams stehen in einem Abstand von 3 Metern zueinander in einer Reihe. Die Hunde sitzen neben den Hundeführern in Grundstellung. Beginnend bei Nummer 1 gehen die Teams vor und hinter der aufgestellten Reihe her. Der Abstand zwischen dem absolvierten Team und den anderen Teilnehmern darf nicht mehr als 1 Meter betragen.

Anmerkung:
Das Verhalten der Hunde muss normal freundlich oder gleichgültig sein, es darf keinesfalls feindlich oder störend sein. Hunde, die anderen Hunden gegenüber auffällig werden, werden disqualifiziert und von der weiteren Teilnahme ausgeschlossen.

Punktabzug kann erfolgen, wenn:
- ein Hund während der Übung korrigiert werden muss.

Nullrunden bei:
- Wesensmängel
- Bellt dauernd

2 Stehen und Betasten

Aus der Prüfungsordnung:
Kommandos: Anzahl 4 Beispiel: „Fuß“, „Steh“, „Sitz“, „Fuß“
Koeffizient: 3
Maximale Punktzahl: 30

Ausführung:
Auf Anweisung kommt der Hundeführer mit seinem Hund aus der Gruppe und hält auf Anweisung des Stewards an. Es liegt im Ermessen des Hundeführers abzuleinen. Dies hat aber vor dem Beginn der Übung zu erfolgen. Nach Aufforderung des Stewards bringt der Hundeführer seinen Hund aus der Grundstellung ins Stehen und stellt sich nach Anweisung schräg vor seinem Hund. Wird der Hund an der Leine geführt, muss diese durchhängen. Die Leine darf nicht gestrafft sein. Der Hund muss sich nun im Stand von allen Seiten betasten lassen. Dies alles muss der Hund ruhig zulassen, ohne sich unruhig zu winden oder zu drehen um auszuweichen, oder zu versuchen den Abzutastenden zu beißen. Eine einfache, geringe Fortbewegung wird nicht angerechnet. Auf Anweisung geht der Hundeführer wieder neben seinen Hund und gibt auf Anweisung das Hörzeichen zur Grundstellung. Der Hund muss gerade neben dem Hundeführer sitzen. Auf Anweisung kehrt das Team in die Gruppe zurück.

Anmerkung:
Es besteht die Möglichkeit die Übung 2 und 3 miteinander zu kombinieren. Dies hat mit Absprache des OB-LR zu erfolgen.
Während des Betastens darf der Hundeführer dem Hund beruhigend zureden, das dürfen aber keine Hörzeichen sein.

Punktabzug kann erfolgen, wenn:der Hund in der Grundstellung nicht gerade neben dem Hundeführer sitztder Hund mit Hilfe des Hundeführers ins Stehen gebracht werden muss der Hund knurrt.

- Dauersichtzeichen - 2 Punkte
- Anfassen Steh < - 4 Punkte

3 Gebiss zeigen

Aus der Prüfungsordnung:
Kommandos: Anzahl 2 Beispiel: „Fuß“
Koeffizient: 1
Maximale Punktzahl: 10

Ausführung:
Auf Anweisung kommt der Hundeführer mit seinem Hund aus der Gruppe und hält vor dem OB-LR an. Auf Anweisung zeigt der Hundeführer durch anheben der Lefzen des Hundes das Gebiss, wobei die Vorderseite des Gebisses geschlossen sein muss und die Seite vollständig sichtbar sein soll.

Der Hund soll dabei sitzen. Auf Anweisung kehrt das Team in die Gruppe zurück.

Anmerkung:
Werden die Übung 2 und 3 miteinander kombiniert, zeigt der Hundeführer die Zähne seines Hundes nachdem der Hund die Grundstellung nach dem Abführen neben seinem Hundeführer eingenommen hat.

Während das Gebiss gezeigt wird, darf der Hundeführer dem Hund beruhigend zureden, das dürfen jedoch keine Hörzeichen sein.

- Unruhig < - 2 Punkte

4 Ablage in der Gruppe

Aus der Prüfungsordnung:
Kommandos: Anzahl 3 Beispiel: „Platz“, „Bleib“, „Sitz“
Koeffizient: 3
Maximale Punktzahl: 30

Ausführung:
Der Hund wird angeleint zu dieser Übung gebracht. Die Hundeführer nehmen mit ihren Hunden in einer Reihe, mit einem Abstand von ca. 3 Meter, in der Position „Sitz“ Aufstellung. Nachdem die Hunde auf Anweisung abgeleint wurden, bekommen die Hundeführer nacheinander von links nach rechts vom Ringsteward die Anweisung ihren Hund in die Position „Platz“ zu bringen. Die Hundeführer entfernen sich nach Aufforderung des Ringstewards ungefähr 20 Meter, alten an und nehmen Front zu ihren Hunden.

Die Hunde bleiben 2 Minuten abgelegt. Wenn der Hundeführer seinen Hund verlässt, darf er das Hörzeichen „Bleib“ gebrauchen. Die Zeitnahme beginnt, wenn die Hundeführer ihren Platz auf der für diese Übung angegebenen Distanz eingenommen haben. Nach Ablauf der zeit gehen die Hundeführer zu ihren Hunden zurück und stellen sich daneben. Der Ringsteward gibt den Hundeführer die Anweisung nacheinander von rechts nach links ihren Hund in Grundstellung zu bringen.

Anmerkung:
Ein Hund, der mehr als eine Körperlänge kriecht, wird abgeholt. Dieser Hund erhält keine Punkte. Ein Hund, der sich aufsetzt oder aufsteht, auch wenn er seinen Standort nicht verändert, erhält ebenfalls keine Punkte. Geschieht das in der Rückkehrphase des Hundeführers zum Hund können noch 5 Punkte vergeben werden.

Für einen Hund, der auf einer kürzen als der o. a. Strecke kriecht, oder winselt, werden nicht mehr als 8 Punkte vergeben.

Nullrunde:
- Bellt dauernd

5 Leinenführigkeit

Aus der Prüfungsordnung:
Kommandos: Anzahl 2 Beispiel: „Fuß“
Koeffizient: 4
Maximale Punktzahl: 40

Ausführung:
Der Hund muss an der linken Seite des Hundeführers geführt, in einem guten Tempo und aufmerksam – an loser Leine – unmittelbar neben dem Hundeführer, folgen (Schulter auf Kniehöhe) und zwar so, dass er diesen in keiner Weise bei seinen Bewegungen behindert.

Es werden folgende Anweisungen gegeben:vorwärtsrechtslinksrechtsumkehrtlinksumkehrthalt
Bei „rechts“ und „links“ muss die Richtungsänderung mit einem Winkel von 90 Grad ausgeführt werden. Bei „linksumkehrt“ kann ein kleiner Bogen nach links gemacht werden. Das Halt machen muss frei und plötzlich geschehen, der Hund muss sich hierbei unmittelbar aus eigener Bewegung setzen. Beim Vorwärts, nach einem Haltmachen auf Anweisung, darf ein Hörzeichen gegeben werden.

Anmerkung: Die Leine wird in der linken Hand getragen und muss durchhängen. Die Arme müssen normal bewegt werden. Der linke Arm darf hierbei leicht gebogen sein, jedoch nicht in der direkten Nähe, vor oder fest gegen den Körper gehalten werden. Beim Anhalten muss der Hund gerade neben seinem Hundeführer sitzen.

Punktabzug kann erfolgen, wenn:der Hund hinter und/oder weit folgtder Hund schräg vor oder neben dem Hundeführer sitztzusätzliche Hörzeichen gegeben werden.

- Nachhängen - 3 bis - 4 Punkte
- Zusatzkommando - 0,5 Punkte
- Hängt ständig in der Leine
-> Aufgabenwertung = 0 Punkte

6 Freifolge

Aus der Prüfungsordnung:
Kommandos: Anzahl 2 Beispiel: „Fuß“
Koeffizient: 4
Maximale Punktzahl: 40

Anführung:
Auf Anweisung wird der Hund durch seinen Hundeführer abgeleint. Die Leine wird über die linke Schulter getragen und an der rechten Seite geschlossen um den Hals getragen. Es wird fortgefahren wie in Übung 5 Leinenführigkeit.

Anmerkung:
Punktabzug kann erfolgen, wenn:extra Hörzeichen gegeben werden der Hund schräg vor oder neben dem Hundeführer sitzt.Hunde, die während einem Großteil der Übung weit zurückbleiben, vordrängen oder seitlich abweichen, bekommen für diese Übung keine Punkte.

7 Sitz aus der Bewegung

Aus der Prüfungsordnung:
Kommandos: Anzahl 2 Beispiel: „Fuß“, „Sitz“
Koeffizient: 3
Maximale Punktzahl: 30

Ausführung:
Von der Grundstellung aus geht der Hundeführer mit seinem frei bei Fuß folgenden Hund im Normalschritt geradeaus. Nach 10 – 15 Meter erhält der Hundeführer die Anweisung seinen Hund ins „Sitz“ zu bringen, welches der Hund schnell und gerade ausführen soll, ohne dass der Hundeführer seine Gangart unterbricht oder sich umsieht. Der Hund hat ruhig zu sitzen. Nach mindestens weiteren 20 Meter bleibt der Hundeführer stehen und dreht sich sofort zu seinem Hund um. Auf Anweisung geht der Hundeführer zu seinem Hund zurück und nimmt an dessen rechter Seite die Grundstellung ein. Auf Anweisung wird der Hund angeleint.

Anmerkung:
Der Hund muss innerhalb von drei Körperlängen die Position „Sitz“ eingenommen haben, sonst erhält er nicht mehr als 8 Punkte. Wenn der Hund, nachdem er die verlangte Position eingenommen hat, diese wechselt (z. B. von der Position „Sitz“ in die Position „Platz“) kann er nicht mehr als 7 Punkte erhalten. Wenn der Hund die verlangte Position einnimmt, erhält er keine Punkte, Punktabzug gibt es ebenfalls für eine unsaubere Freifolge.

- schräges Sitz < - 2 Punkte
- Führerhilfe < - 5 Punkte
- Positionswechsel - 3 Punkte
- Nachgehen des Hundes < - 4 Punkte
- Falsche Position -> Aufgabenbewertung = 0
- Hundeführer bleibt beim Kommando stehen -> Aufgabenbewertung = 0

8 Kommen auf Befehl

Aus der Prüfungsordnung:
Kommandos: Anzahl 3 Beispiel: „Platz“, „Hier“, „Fuß“
Koeffizient: 4
Maximale Punktzahl: 40

Ausführung:
Der Hundeführer erhält die Anweisung seinen Hund aus der Grundstellung in einem Quadrat von 3 x 3 Metern in der Mitte abzulegen. Die Ecken des Quadrats werden mit Kegeln markiert. Eine sichtbare Linie (Bänder, Kreidemarkierungen) verbinden die Kegel an der Außenseite.

Eine Leine kann ohne Knoten oder Schlaufen zu dem Hund gelegt werden. Auf Anweisung entfernt sich der Hundeführer ungefähr 15 Meter in Vorwärtsrichtung. Hier stellt sich der Hundeführer mit dem Gesicht zum Hund auf. Auf Anweisung ruft der Hundeführer den Hund zu sich. Der Hund muss das Hörzeichen sofort und ohne zögern umsetzen und in einem schnellen Tempo in gerader Linie kommen.

Anmerkung:
Es darf keine Leine aus reflektierendem Material verwendet werden. Auch andere Gegenstände sind für diese Übung nicht zugelassen. Es sind zwei zusätzliche Hörzeichen erlaubt.

Punktabzug kann erfolgen, wenn: der Hund träge kommt der Hund schräg vor oder neben seinem Hundeführer sitzt.

9 Zurücksenden zum Platz

Aus der Prüfungsordnung:
Kommandos: Anzahl 3 Beispiel: „Box“, „Steh“, „Sitz“
Koeffizient: 3
Maximale Punktzahl: 30

Ausführung:
Der Hund sitzt nach Übung 8 in Grundstellung. Auf Anweisung sendet der Hundeführer den Hund zurück ins Quadrat. Der Hund muss dieses Hörzeichen direkt, auf dem kürzesten Weg, im Trab oder Galopp, unter Berücksichtigung der Rasse, umsetzen und das Quadrat zurückkehren und sich dort auf Kommando hinlegen, vorzugsweise dem Hundeführer zugewandt. Auf Anweisung begibt sich der Hundeführer zu dem Hund. Der Hundeführer lässt den Hund auf ein Zeichen sitzen. Die Übung ist beendet und der Hund wird nun angeleint.

Anmerkung:
Der Hund muss das Hörzeichen sofort befolgen. Zur Betonung des Hörzeichens ist eine kurze Armbewegung gestattet. Andere Körperbewegungen sind nicht erlaubt. Der Hund darf im Quadrat in die Position „Steh“ gerufen werden. In diesem Fall muss dies der Hund auch ausführen. Anschließend oder sofort erhält er das Kommando „Platz“.

Punktabzug kann erfolgen, wenn:der Hund träge in das Quadrat zurückkehrtzusätzliche Hörzeichen gegeben werden müssen.
Liegt der Hund außerhalb des Quadrats, bekommt man keine Punkte.

- Grundstellung verändert < - 2 Punkte
- Zusätzliches Kommando - 1 Punkt
- Mehr als 1 m von der Leine -> Aufgabenbewertung = 0

10 Bringen

10 Bringen

Aus der Prüfungsordnung:
Kommandos: Anzahl 4 Beispiel: „Warten“, „Bring“, „Aus“, „Fuß
Koeffizient: 2
Maximale Punktzahl: 20

Ausführung:
Auf Anweisung legt der Hundeführer seinen eigenen Apportiergegenstand mindestens 10 Meter in eine angegebene Richtung ab. Es ist erlaubt, beim Auslegen des Gegenstandes ein Wartehörzeichen zu geben. Der Hund muss neben dem Hundeführer sitzen bleiben, bis dieser ihm, auf Anweisung das Hörzeichen zum Apportieren gibt. Der Hund muss dem Hörzeichen flott, aufgeweckt und auf dem kürzesten Weg folgen. Es ist erlaubt, dass der Hund sich direkt an dem Gegenstand vorbei umdreht, bevor er ihn aufnimmt.

Während es Apportierens darf der Hund nicht auf dem Gegenstand kauen oder mehrfach nachfassen. Der Hund soll auf dem kürzesten Weg zum Hundeführer zurückkehren und sich direkt vor diesen setzen. Der Hund muss den apportieren Gegenstand festhalten, bis der Hundeführer, auf Anweisung, dem Hund das Hörzeichen zum Loslassen gibt. Danach gibt der Hundeführer nach Anweisung das Hörzeichen zur Grundstellung.

Anmerkung:
Apportiergegenstand nach Wahl des Hundeführers und wird vom Hundeführer mitgebracht. Es darf auch Spielzeug sein. Es werden keine Gewichtsanforderungen gestellt.

Punktabzug kann erfolgen, wenn der Hund schräg vor oder neben dem Hundeführer sitztder Hund auf dem Gegenstand kaut und/oder mehrfach nachfasstein Hund den Gegenstand fallen lässt, der Hundeführer den Gegenstand ohne Anweisung annimmt oder anfasst.

- Hund läuft nach - 3 Punkte
- Hundeführer hebt Apportel auf - 5 Punkte
- Apportel fallen lassen - 2 Punkte
- Knautschen < - 5 Punkte
- Fallen lassen und Komm. - 3 Punkte
- Hundeführer nimmt Apportel vor Anweisung - 2 Punkte

11 Umgang Mensch-Hund

Aus der Prüfungsordnung:2
Koeffizient: 1
Maximale Punktzahl: 10

Diese Übung dient der Anregung, dass der Hund am Ende einer Übung ruhig belohnt wird. An dem Verhalten des Hundeführers und des Hundes wird beurteilt, ob zwischen beiden die gewünschte Verständigung vorhanden ist. Der Hund soll das gesamte Programm freudig erarbeiten.

Anmerkung:
Was dieses Regelwerk nicht vorsieht, entscheidet der OB-LR.

- Keine Bindung - 1 < -3 Punkte
- Grobe Behandlung - 3 < -5 Punkte
- Unsportliches Verhalten -> Aufgabenbewertung = 0

Bewertungsschema

Das Bewertungsschema der Beginner zeigt die Benotungsübersicht inklusive möglicher Abzugspunkte. weiterlesen...

Klasse 1

Übersicht weiterlesen...

Klasse 2

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Internationale Prüfungsordnungen

Ab dem 01.01.2011 gilt für die Klassen 1 und 2 neben der nationalen Prüfungsordnung auch die internationale Prüfungsordnung.

Klasse 1

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Klasse 2

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Klasse 3

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